Agrelo, Luján de Cuyo, Mendoza
Staphyle
Eine Familie aus Mendoza in dritter Generation, mit alten Reben in Agrelo und dem ersten Weingarten in den Bergen von Potrerillos.
Staphyle ist das Projekt von Federico Porretta, dritte Generation einer Familie aus Mendoza, deren Großeltern aus Italien eingewandert sind. Die Porrettas haben die Provinz zunächst in ganz anderen Bereichen mitgeprägt: im Infrastrukturbau, in der Energieversorgung und in der Kommunikation. Mit Staphyle wollte Federico dem Land, in dem die Familie Wurzeln geschlagen hat, etwas zurückgeben und dessen Bestes in die Welt tragen. 2018 erwarb die Familie die Finca Familia Porretta in Agrelo. Agrelo gehört zu Luján de Cuyo, dem Gebiet direkt südlich der Stadt Mendoza, das man vor Ort Primera Zona nennt, das traditionelle Kernland des Weinbaus in Mendoza. Auf 60 Hektar stehen rund 35 Jahre alte Reben: Malbec, die Sorte, die in Mendoza ihre eigentliche Heimat gefunden hat, dazu Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot, Tempranillo, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Etwa 95 % der Weine stammen von diesem Gut. Das mutigere Kapitel heißt Potrerillos, ein Tal an einem See in den Andenvorbergen, in dem zuvor niemand Reben gepflanzt hatte. 2014 setzte Staphyle dort drei Hektar ausgewählter Malbec-Klone. Daraus entsteht der Dragón de Vino, den Tim Atkin mit bis zu 95 Punkten bewertet hat. Das Sortiment reicht von den Linien Iris und Vástago de Gea über Premium und Partida Limitada bis zu den Malbecs der Linie Micro Terroirs aus Einzellagen im Valle de Uco, einem hoch gelegenen Tal südlich von Mendoza.
Terroir
Staphyle bewirtschaftet zwei sehr unterschiedliche Lagen in Mendoza, der Provinz am Ostrand der Anden. Die Finca Familia Porretta liegt in Agrelo (Luján de Cuyo), im traditionellen Weinbaugebiet südlich der Stadt Mendoza, und ist mit rund 35 Jahre alten Rebstöcken bepflanzt. Potrerillos, 69 km von der Stadt entfernt, liegt in den Andenvorbergen: Die Reben beginnen auf 1.435 m und reichen bis gegen 2.000 m hinauf. Zwischen Tag und Nacht schwankt die Temperatur um 20,3 °C, sodass die Trauben ausreifen und dennoch frische Säure behalten. Steile Schwemmlandhänge speichern wenig Wasser und Nährstoffe und bremsen so die Wuchskraft. Bewässert wird mit sehr reinem, salzarmem Wasser aus den Flüssen Mendoza und Blanco.



















